Freitag, 20. Juli 2018

Hier sehen Sie wie sich unsere Klinik in den Jahren verändert hat und weiter verändern wird.

Freitag, 13. Juli 2018

In der Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie Dr. Muschinsky in Bad Lauterberg steht ein Großes Projekt an: der Umbau des Dachgeschosses zu einem kompletten Vollgeschoss mit 30 neuen Patientenzimmer sowie der Umbau des Einganges und Treppenhauses mit Schaffung neuer Fahrstühle. Begonnen werden soll bereits im August, die Baugenehmigung liegt seit Anfang Juni vor. Darüber informierte Geschäftsführer Erik Cziesla die Öffentlichkeit erstmals im Rahmen des Sommerfestes der Klinik am 27. Juni. Im Gespräch mit dem Harzkurier gab nun das Architekturbüro Nabers genaue Informationen zu den Planungen.

 

"Die Planungen über die Maßnahme haben bereits im Jahr 2015 begonnen und sind mit hinreichend Überlegungen beseelt." - Reinhard Nabers, bauausführender Architekt

Demnach ist es vorgesehen, den Umbau im vollen Betrieb der Fachklinik vorzunehmen. "Das ist eine schwierige logistische Aufgabe, die es zu lösen gilt", betont Reinhard Nabers und bezieht sich damit vor allem auf den Umbau des Einganges bzw. des Treppenhauses der Klinik. So Soll als erstes eine neue Außentreppe neben der derzeit existenten entstehen, die es den Patienten ermöglicht, weiterhin vom Parkplatz an der nördlichen Front der Klinik in das Gebäude zu gelangen. Im Anschluss daran soll der aktuelle Eingang abgerissen werden, da das neue Treppenhaus an das existente Gebäude angesetzt werden soll. Das derzeitige Treppenhaus soll gänzlich herausgerissen werden. 

Die Installation der zwei neuen Fahrstühle, die dann bis in den fünften Stock fahren werden, soll als nächster Schritt folgen. Ist dieser erledigt, soll der Bau des dritten Fahrstuhls mit "intelligenter Steuerung" erfolgen, wie der Architekt erklärt. "Das wir ein Nadelöhr, das einen exakten Bauablauf voraussetzt", so Nabers. Der Architekt geht derzeit davon aus, dass der Bau des neuen Treppenhauses mit allen drei Fahrstühlen gegen Frühjahr kommenden Jahres abgeschlossen sein wird. Einen wesentlichen früheren Abschluss sieht er für den Bau des dritten Rettungsweges über eine Außentreppe an der Rückseite des Gebäudes vor. Hierfür peilt er das Jahresende an.

Projekt wird in mehreren Bauabschnitten umgesetzt

Grundsätzlich soll das Projekt, für das Cziesla noch während des Sommerfestes etwa 1,5 Jahre veranschlagt hat, etappenweise in mehreren Bauabschnitten umgesetzt werden. Erst, wenn der Bau des Treppenhaueses mit den Fahrstühlen und des dritten Rettungsweges abgeschlossen ist, will Nabers mit dem Umbau der Ebene Fünf von einem Dachgeschoss in ein komplettes Vollgeschoss starten - zunächst mit der Begradigung des Daches auf der rechten Seite. Ist dieses fertiggestellt, soll das Dach nach links weiter begradigt werden. Derzeit ist hier die neue Schmerztherapie untergebracht, die am 3. April dieses Jahres eröffnete - und diese soll laut Erik Cziesla dort auch weiterhin bleiben, eben nur neue Räume bekommen. Entstehen soll mit dem Umbau künftig 30 neue Patientenzimmer - 29 davon werden Einzelzimmer, eines ist als Doppelzimmer geplant, etwa für die Belegung durch einen Patienten in Begleitung mit Ehepartner.

Größere Badezimmer und als Loggia ausgebaute Balkone

Der Unterschied zu den Patientenzimmern in den unteren Etagen finde sich vor allem in den weit größeren Badezimmer, die künftig in Etage Fünf integriert werden sollen. Außerdem erhalten alle Zimmer Balkone, die als Loggia ausgebaut werden. "So können die Patienten die Balkone auch bei Regen nutzen", ergänzt Nabers. Anders als in den unteren Stockwerden werden die Balkone mit Trennwänden versehen, was den Patienten zu mehr Privatsphäre verhelfen soll. "Das sind die Elemente, die auch bei Hotels immer mehr gewünscht werden", sagt der Architekt aus Erfahrung. Bei Umbau des Dachgeschosses in ein Vollgeschoss handelt es sich um eine sogenannte Überbauung des Gebäudes: Die unteren Etagen werden durch die Balkone der Zimmer die sich auf der Ost- und Westseite des Gebäudes befinden, "überkragt", so Nabers. Die Planungen über die Maßnahme haben laut Nabers bereit im Jahr 2015 begonnen "und sind mit hinreichenden Überlegungen beseelt", wie er sagt. "Sinn dieses Projektes ist es, dass wir für die Patienten unserer Akut- und Rehabilitationsklinik so gut wie nur noch Einzelzimmer anbieten möchten", ergänzt Cziesla. Er zeigt sich von den Plänen des Architekturbüros "sehr begeistert." Sobald die umfangreichen Baumaßnahmen am Gebäude der Fachklinik Dr. Muschinsky, die in permanenter Abstimmung mit dem TÜV und dem Landkreis erfolgen, abgeschlossen sind, soll der Parkplatz vor der Klinik neu gestaltet werden, verrät Cziesla. "Und das wird, so Gott will, hoffentlich gegen Ende 2019 soweit sein." Bereits jetzt verrät Cziesla die Höhe des eingeplanten  finanziellen Bauvolumens: Drei Millionen Euro.

 

Dieser Artikel wurde vom Harzkurier (Autorin: Melina Debbeler) geschrieben und ist Urheberrechtlich geschützt.

 

 

Donnerstag, 28. Juni 2018

Bei herrlichem Sommerwetter eröffnete unser Geschäftsführer, Erik Cziesla, die mittlerweile 21. Auflage unseres Sommerfestes. Grußworte sprachen Karl-Heinz Hausmann, MdL, Dr. Andreas Philippi, stellv. Landrat, Bürgermeister Dr. Thomas Gans sowie Andreas Körner, Präsident des Rotary-Clubs Bad Lauterberg-Südharz. Neben den vielen kulinarischen Genüssen sorgte das Neue Berghornisten-Corps Clausthal-Zellerfeld für den musikalischen Rahmen.